Misereor Pfarrei-Projekte seit 2008

Seit der Gründung unserer Pfarrei St. Josef Essen-Ruhrhalbinsel am 1. April 2008 unterstützen die Gemeinden Herz Jesu (Burgaltendorf), St. Georg (Heisingen), St. Josef (Kupferdreh) und St. Suitbert (Überruhr) gemeinsam Jahr für Jahr ein Misereor-Projekt. Nun rudern wir gemeinsam, um die Welt zumindest an einigen Stellen etwas menschenfreundlicher zu gestalten.

2025 / 2026Peru / Bolivien

Ökologische Landwirtschaft in den Anden(Misereor-Projekt-Nr.: P 20002)

Gesamt-Spendensumme: 2025: 14.000,- €

Die Menschen in 6 Dörfern in den Anden (rund 4.000 m über dem Meeresspiegel) können je ein Regenwassersammelbecken bauen, um in Dürrezeiten ihre kleinen Felder zu bewässern. 100 Bauernfamilien erhalten 100 Obstbaumsetzlinge, um später Apfelbaumplantagen anzulegen und durch den Verkauf der Äpfel ihr Überleben zu sichern.

2023 / 2024Äthiopien

Attat-Hospital: „Mehr als ein Krankenhaus" – „Power der Nächstenliebe"(Misereor-Projekt-Nr.: P 13602)

Gesamt-Spendensumme: 2023: 19.100,- € · 2024: 15.400,- €

2023 können das Jahresgehalt eines Arztes und die Jahresgehälter von 3 Krankenschwestern bezahlt und 257 Frauen die Geburt ihres Kindes im Hospital ermöglicht werden. 2024 kann das Jahresgehalt von 8 Krankenschwestern bezahlt, 513 Frauen die Geburt ihres Kindes ermöglicht oder 30.800 lebensnotwendige Impfungen durchgeführt werden.

2020 – 2022Irak / Libanon / Syrien

„Flüchtlingsarbeit im Nahen Osten"(Misereor-Projekt-Nr.: P 30816)

Gesamt-Spendensumme: 2020: 7.500,- € · 2021: 7.300,- € · 2022: 16.000,- €

Die Kosten für Ausrüstung und Schulmaterial (Schultasche, Schuhe, Sommer- und Winterbekleidung, Regenjacke, Bücher, Schreibzeug, Hefte) für rund 35 Schülerinnen und Schüler pro Jahr werden übernommen, ebenso Sprachkurse für Flüchtlinge und die Beschaffung von Nahrungsmitteln – auch während der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie.

2018 / 2019Indien

„Kinderarbeit wirksam bekämpfen"(Misereor-Projekt-Nr.: P 32120)

Gesamt-Spendensumme: 2018: 14.000,- € · 2019: 20.300,- €

2018 können 3, 2019 sogar 4 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die sich um ausgebeutete Kinder kümmern, ein Jahr bezahlt werden. Schulgebäude werden angemietet und Klassenräume mit Wandtafeln und Lernmaterial ausgestattet. Die ausgebeuteten Kinder freuen sich, endlich eine Schule besuchen zu dürfen und damit die Chance zu erhalten, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

2016 / 2017Burkina Faso

„Christen und Muslime gemeinsam" im Kampf gegen das schnelle Vordringen der Wüste, die zunehmende Wasser- und Nahrungsmittelknappheit und die Zerstörung des Lebensraums(Misereor-Projekt-Nr.: P 11501)

Gesamt-Spendensumme: 2016: 15.400,- € · 2017: 24.300,- €

In drei Dörfern können Trinkwasserbrunnen gebaut und für die Arbeit auf den Feldern 6 Schubkarren und 6 Gießkannen angeschafft werden. Auch das Jahresgehalt für zwei Mitarbeiter/innen kann bereitgestellt werden. Da Burkina Faso 2017 Partnerland der Misereor-Fastenaktion war, konnten 2017 in sechs Dörfern je ein Trinkwasserbrunnen gebaut sowie 40 Schubkarren und 70 Gießkannen angeschafft werden.

2015Guatemala / El Salvador

„Gesundheitsdienste für die Armen"(Misereor-Projekt-Nr.: P 20001)

Gesamt-Spendensumme: 21.300,- €

Für 2 ¼ Jahre sind die monatlichen Kosten für das Gehalt und die Ausstattung einer Gesundheitsberaterin sowie für den Medikamentenfond einer Gesundheitsstation gesichert. Viele Kleinkinder haben nun eine Überlebenschance.

2014Kenia

„Mädchen auf der Straße: Hilfe für die Ärmsten" – Zentrum für Straßenmädchen: Schule, Ausbildung, Familienhilfe in Nairobi(Misereor-Projekt-Nr.: P 10002)

Gesamt-Spendensumme: 27.700,- €

62 Straßenmädchen können ein Jahr lang im Ausbildungszentrum leben, wohnen, schlafen und lernen. Sie werden dort unterrichtet und mit dem nötigen Schulmaterial (Hefte, Stifte, Bücher usw.) ausgestattet. Auch für Ernährung und Kleidung der Mädchen reicht das Geld.

2013Indien

„Leben und Lernen auf der Straße" – Straßenkinder stärken, im Zeichen des Schmetterlings – Butterflies(Misereor-Projekt-Nr.: P 32101)

Gesamt-Spendensumme: 24.000,- €

6 Straßenlehrer und -lehrerinnen können ein Jahr lang bezahlt und 3.000 Schreibhefte sowie 3.000 Packungen Buntstifte gekauft werden. Zusätzlich erhalten die Lehrerinnen und Lehrer je einen Verbandskasten. Auch 28 Kleinkredite (je 40 €) für Unternehmensgründungen können vergeben werden.

2012Peru

„Recht auf Wohnen: Soziale Entwicklung im Slum" – Wohnungssanierung, Umweltverbesserung und Organisation von Bürgerbeteiligung in Armenvierteln von Lima(Misereor-Projekt-Nr.: P 23211)

Gesamt-Spendensumme: 23.300,- €

3 Häuser, in denen je ca. 50 Familien wohnen, können so hergerichtet werden, dass die morschen Holztreppen erneuert werden und es auf jeder Etage einen Wasseranschluss, Toiletten und Duschen gibt. Zusätzlich können 1.060 Kinder ärztlich untersucht und medizinisch betreut werden.

2011Nigeria

„Wasser schenkt Leben" – Zugang zu Wasser: Leben, Gesundheit und Perspektiven im Nordosten Nigerias(Misereor-Projekt-Nr.: P 13101)

Gesamt-Spendensumme: 37.200,- €

Das Material für den Bau von 20 Zisternen und 23 Brunnen und zur Herstellung von 100 Filtern kann gekauft werden. Zusätzlich können 3 Handpumpen gekauft und 3 Dorftoiletten gebaut werden.

2010Indien

Gemeinsames Jahresprojekt der Gemeinden, auf Vorschlag der Kommunionkinder

„Leben im Steinbruch" – Raus aus der Sklaverei, Gerechtigkeit für Kinder und Erwachsene(Misereor-Projekt-Nr.: P 32102)

Gesamt-Spendensumme: 28.500,- €

Ein lokaler Steinbruch mit 100 bis 500 Familien kann aus Sklaverei und Schuldknechtschaft befreit werden, zudem wird die Anschubfinanzierung für die Befreiung eines weiteren Steinbruchs gesichert. Ca. 3.000 Menschen (Kinder und Erwachsene) können nun die Fesseln der Sklaverei und Schuldknechtschaft abstreifen und ein Leben in Würde führen.

2009Brasilien

Projekt der Gemeinden St. Suitbert und Herz Jesu

Schutz und Zuwendung für eine bessere Zukunft der Straßenkinder in Recife und Caruaru („Tötet meine Kinder nicht.")(Misereor-Projekt-Nr.: P 23302)

Gesamt-Spendensumme: 15.000,- €

25.000 warme Mahlzeiten können den Straßenkindern in Brasilien im Laufe der Zeit angeboten werden bzw. kann mit dem Geld die Sozialarbeit unterstützt werden, die sich den Lebensumständen der Straßenkinder anpasst. Die Sozialarbeiter setzen sich ein für die Wahrung der Menschenrechte von Brasiliens Kindern und Jugendlichen und schenken ihnen Mut und Hoffnung.

2008Afghanistan

Projekt der Gemeinde St. Suitbert

„Rettungsanker für Kinder" – die einzige Chance für kranke Kinder und Opfer des Krieges: Eine Kinderklinik in Kabul(Misereor-Projekt-Nr.: P 30701)

Gesamt-Spendensumme: 11.000,- €

Afghanische Kinder – schwer erkrankt oder Opfer des Krieges – gewinnen im eigenen Land die Chance auf Heilung und Zukunft. 110 Kinder können nun die lebensnotwendige Operation erhalten. Die Operation, das Verbandsmaterial, die Medikamente und der Klinikaufenthalt sind durch die Spende bezahlt.